Hier finden Sie uns

Fränkisches Gasthaus Faber-Rädlein
Ibind 6
97496 Burgpreppach

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

09534 876 09534 876

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Der Naturpark Haßberge

...zur Homepage

 

Der 1974 ausgewiesene Naturpark Haßberge ist mit ca. 800 qkm (80.000 ha) einer der kleinsten Naturparke im gesamten Bundesgebiet. Aber nichts desto trotz ist dieses Naturkleinod deshalb weniger interessant. Ganz im Gegenteil - der Erholungssuchende findet in den Haßbergen ideale Wander- und Urlaubsmöglichkeiten. Man befindet sich hier in einer abwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaft, in der sich Mischwald, offene Flächen und schöne Wiesentäler abwechseln. Die bewaldete Höhen steigen sanft bis auf etwa 500 Meter an. Übrigens ist die Nassacher Höhe, die östlich der gleichnamigen Ortschaft unmittelbar am historischen Rennweg liegend aufragt und mit weithin sichtbaren Sendemasten bestückt ist, mit 512 m.ü.NN die höchste Erhebung der Haßberge. Garniert wird das kleine Mittelgebirge von mehr als 20 vorgeschichtlichen Fliehburgen und Wallanlagen, sowie 15 Burgen und 26 Schlössern. Diese enge Dichte und Vielzahl an geschichtsträchtigen Gebäutlichkeiten bestätigt eindrücklich die zugewiesene Bezeichnung "Land der Burgen, Schlösser und Ruinen" als das eingentliche Merkmal der Haßberge.
 
Mehr als die Hälfte der Fläche des Naturparks ist mit Wald bedeckt. Für den Westtrauf und den Maintalbereich sind besonders charakteristisch die Verzahnungsbereiche zwischen wärmeliebenden Eichen-Hainbuchenwäldern und den Kleinweinbergen, in denen sich seltenste Pflanzenarten finden. Baunach- und Weisachgrund leiten über zum sogenannten Itz-Baunach-Hügelland mit seinem imposanten Anstieg zum Rhät, jenen bizarren Sandsteinformationen mit den Felsengärten von Lichtenstein und Pfarrweisach. 
Der Fluß im Herzen der Haßberge ist die Baunach. Sie durchfliest in südöstlicher Richtung fast den kompletten Naturpark. Das Quellgebiet der Baunach befindest sich in der landschaftlich äußerst reizvollenen Höhenlage um 460 m.ü.NN, unmittelbar östlich der mit 505 Meter zweithöchsten Erhebung in den Haßbergen, dem Laubhügel (bei Leinach). Zunächst rinnt die noch schmale Baunach 7 Kilometer relativ zügig durch den dichten Hochwald. Ab Bundorf schlängelt sich der fischreihe Bach duch idyllische Wiesenlandschaften. Schließlich, kurz nach der kleinen "Drei-Flüsse-Stadt" Baunach mündet der Fluß nach einer insgesamt etwa 60 Kilometer langen Reise in den Main. 
Im Osten des Naturparks werden die Waldlandschaften von den Wiesengründen von Ermetz und Lauter durchzogen. Die Haßberghochfläche ist mit Wäldern und von schmalen in west-östlicher Richtung verlaufenden Wiesentälern durchzogen. Wollgras, Feuchtwiesenknabenkräuter und Orchideen sind hier zu finden und für die Gewässergüte sprechen die in den Bächen immer noch vorkommenden Steinkrebse. Heute zeigen viele Bereiche des Naturparkes noch unbereinigte Kulturlandschaften in einem kleinparzelligen Wechsel von Wiesen, Äcker, Hecken, Rainen, Weinbergen und Streuobstflächen. 

Wandern im Naturpark Haßberge

 

Neben unzähligen, vom Haßbergverein e.V. mit Tier-Symbolen markierten Rundwanderwegen und mehreren Naturerlebnidpfaden (Königsberg, Hallstadt, Ermershausen, Maroldsweisach...) durchziehen etliche Themen-Wege das bezaubernde kleine Mittelgebirge.
  

 

Die fünf bedeutsamsten  Hauptwanderwege:

1. Rennweg

 

Homepage

Wegmarkierung: "R"

Der Rennweg ist sicherlich der älteste Verbindungsweg in den Haßbergen. Er ist Teil eines uralten, weiterführenden Handels- und Botenweges zwischen Fulda und Bamberg. In den Haßbergen verläuft er auf 57 km entlang des markanten Haßberghöhenzugs in südöstlicher Richtung zwischen Sulzfeld im Grabfeld und Dörfleins bei Bamberg. 
Heinrich der I. (875-936) ließ auf dem gesamten Höhenzug des "Großen Haßberg" eine lückenlose Burgenkette zur Verteitigung gegen eventuell aus dem Osten einfallende Slaven und Wenden anlegen. Der Rennweg und die Burgenkette war sogleich Volkstumsgrenze zwischen dem Fränkischen Reich im Westen und den slavischen Gebieten im Osten. 

Die mehr oder weniger gut erhaltenen Ruinen der ehemaligen Burgen lassen sich allesamt prima erwandern.

2. Friedrich-Rückert-Wanderweg

 

...Homepage

Wegmarkierung: Stilisiertes Brustbild

145 km langer Weg zwischen Schweinfurt und Neuses bei Coburg. Er verläuft auf einem Großteil der Strecke durch die Haßberge, entlang den Wirkungsstätten des berühmten "Dichters der Franken" (*1788 Schweinfurt, +1866 Neuses bei Coburg).

 

 

3. Amtsbotenweg

 

...Homepage

Wegmarkierung: Pickelhaube

45 km langer, geschichtsträchtiger Weg. Die Amtsstadt Königsberg gehörte von 1826 bis 1920 zum Herzogtum Coburg, welches wiederunm zum Großherzogtum Coburg-Sachsen-Gotha gehörte.
 
Der Amtsbote stellte die regelmäßige Verbindung von Königsberg zur Residenzstadt Coburg her. Dieser mußte wöchentlich zweimal, in dringenden Fällen auch öfters, die Strecke nach Coburg zurücklegen, und das zu Fuß. Dabei kam er duch "ausländisches" bayerisches Gebiet, was oft genug zu Komplikationen führte. Aufgabe war es, wichtige Botschaften zu überbringen.
 
Ein zweiter Bote, "Intelligenzbote" genannt, legte den Weg wöchentlich zurück. Er hatte Geldbeträge zu befördern, mußte sich in der "Canzley" einfinden, um dort Beiträge für das "Intelligenzblatt" abzugeben und Post für Königsberger Ämter in Empfang zu nehmen.
 
Darüber hinaus war der Amtsbotenweg eine wichtige und viel begangene Verkehrsader. Bauersfrauen brachten Weintrauben, Eier, Käse und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse zum Verkauf nach Coburg. Handwerker lieferten ihre Waren dort ab. Auch Lateinschüler benutzten ihn des öfteren auf dem Weg in ihre Heimatorte.

Im Jahre 1920 kam das Herzogtum Coburg zu Bayern. Seitdem nennt sich das für seine sehenswerte Fachwerkkunst weithin bekannte Städtchen am Haßbergtrauf "Königsberg in Bayern".

4. Burgen- und Schlösserwanderweg

 

..Homepage

Wegmarkierung: Grüner Burgturm

180 km langer Haßberg-Rundwanderweg, der die vielen Landschlössern und die verstecketn Burgruinen verbindet.

 

 

5. Kelten-Erlebnisweg

 

...Homepage

Wegmarkierung: Keltische Gewandnadel

254 km langer Fernwanderweg vom thüringischen Meiningen an der Werra nach Bad Windsheim im mittelfränkischen Aischgrund. Die Route führt entlang keltischer Kultur- u. Siedlungsstätten durch die idyllischen Mittelgebirgslandschaften des Thüringer Waldes, der Haßberge und des Steigerwaldes.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Fränkisches Gasthaus Faber-Rädlein