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Naturpark-Botschafter

Uwe Rädlein (Gastwirt, Kulturwart und Naturpark-Botschafter)

Der Landkreis Haßberge hat einige seiner engagierten Bürger, welche zudem vor allem noch regions- und naturbewandert sind, ganz offiziell zu Naturpark-Botschaftern ernannt. Einer dieser Botschafter ist der Ibinder Gastwirt Uwe Rädlein, welcher zudem schon seit etwa 40 Jahren als Kulturwart der "Heimatgemeinschaft Ibinder Schrollnhüpfer 1964 e.V." wirkt. 

Auf.Absprache unternimmt Uwe Rädlein für Gästegruppen informative Wanderführungen zu den umliegenden Ausflugszielen, unter anderem natürlich gerne auch hinauf zum "Schlossberg", wie der Bramberg übrigens von den Einheimischen viel lieber genannt wird. Bei diesen Führungen und Wanderungen erfährt man von dem Haßberg-Urgestein auf kurzweilige und heitere Weise allerlei Wissenswertes über Ruine, Geschichte, Natur, Land und Leute.  

 

>Lieblingsort des Naturpark-Borschafters

Die offizielle Ernennung im Februar 20218

Uwe Rädlein, Landrat Wilhelm Schneider, Naturpark-Geschäftsführer Lukas Bandorf Foto: Tanja Kaufmann

 

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Das sagt der Naturpark über seinen Borschfter Uwe Rädlein

Die.dörfliche Kultur, die "fränkischen Sachen", rückt Uwe Rädlein aus Ibind in den Fokus. Der gelernte Bauzeichner und studierte Bauingenieur betreibt im Nebenerwerb, zusammen mit seiner Frau Andrea, bereits in fünfter Familiengeneration das Gasthaus Faber-Rädlein, welches vielen unter anderem durch den seit 1935 im Wirtshaus ansässigen Ibinder Taubenmarkt im Tunnlesaal oder auch durch den „Iwinner Wirtshausgsang“ kennen. Rädleins Musikgruppe „Iwinner Wirtshausschroller“ ist immer wieder mal dabei, wenn er zu geführten Wanderungen einlädt. Dann kann auf der Burgruine Bramberg, seinem erklärten Lieblingsort, schon mal ein kleines Heimatfest draus werden. Als Kultur-Gästeführer hat er nach eigenem Bekunden Freude daran, „interessierten Menschen Wissenswertes in kurzweiliger und heiterer Art über Berg, Burg und Landschaft näherzubringen“. Rädlein schätzt die landschaftliche Vielfalt im Naturpark. Er sei nicht überlaufen wie vergleichbare Regionen, und hier lasse sich die Natur noch in vollen Zügen genießen.

Lukas Bandorf von der Naturparkverwaltung würdigt Rädlein als „Freund und Förderer von Natur, Kultur, altem Brauchtum und Heimatgefühl“.  

 

Als Bauingenieur auch auf dem Gebiet der Vermessungskunde bewandert, hat der Ibinder für die Naturparkverwaltung unter anderem die Fernblicke auf etlichen Aussichtstafeln zugeordnet, so auch auf denen, die auf dem erloschenen Vulkankegel bei Bramberg stehen. Zudem lieferte Rädlein für die Bramburg-Tafeln auch die Fernsichtfotos. Weitere Aussichtstafeln, die aufgrund seiner geografischen Zuarbeit erstellt wurden, stehen auf dem Zeilberg bei Maroldsweisach, auf dem Schlossberg bei Königsberg und auf der Ruine Wildburg bei Kleinbardorf.

 

Quelle: Fränkischer Tag vom 10.2.2022 "Mit den Haßbergen verwurzelt"

 

 

 

 

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